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Die versteckten Kosten einer Massen­entlassung?

von Katja Michalek

Alles über die Kosten bei Massenentlassungen, die in keinem Business Case stehen.

Ein Jahr nach einer Restrukturierung mit einer Massenentlassung sieht die Bilanz auf den ersten Blick gut aus: Die Einsparziele sind erreicht, die Personalkosten gesunken, die Abfindungsbudgets eingehalten. Wenn die Geschäftsführung in die Quartalsrunde geht, lässt sich der Umbau zeigen.

Was im selben Jahr in keiner dieser Folien steht, ist die andere Hälfte der Rechnung. Drei Leistungsträger sind gegangen, die niemand gehen lassen wollte – und mit ihnen Wissen, Kundenbeziehungen und ein Stück Tempo. Zwei Schlüsselpositionen sind seit Monaten unbesetzt, weil die Bewerbungen weniger geworden sind und die, die kommen, schwächer. Die Krankheitsquote im Restteam liegt höher als vor dem Einschnitt, die Produktivität niedriger. Drei Kündigungsschutzklagen laufen noch.

Diese Kosten sind nicht versteckt, weil sie schwer messbar wären. Sie sind versteckt, weil sie zeitversetzt anfallen, weil sie sich auf andere Budgets verteilen (Recruiting, Krankenstand, Rechtsabteilung) und weil sie üblicherweise anderen Ursachen zugeschrieben werden – der Marktlage, dem Fachkräftemangel, der allgemeinen Konjunktur. Wenn sie sichtbar werden, gilt die Restrukturierung längst als abgeschlossen.

Dieser Artikel zeigt, welche Folgekosten in den meisten Restrukturierungsrechnungen nicht auftauchen, warum sie unsichtbar bleiben und in welcher Größenordnung sie liegen können. Und er zeigt, an welchem einen Punkt im Prozess sie sich entscheiden – einem Punkt, der in keiner Excel-Tabelle steht.

Inhaltsverzeichnis
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    Warum diese Kosten unsichtbar bleiben

    Es gibt drei Gründe, warum die Folgekosten einer schlecht geführten Restrukturierung in den meisten Bilanzen fehlen – und keiner davon hat damit zu tun, dass die Kosten klein wären.

    Der erste Grund ist Zeit

    Die sichtbaren Kosten – Abfindungen, Sozialplan, Outplacement, Anwaltshonorare – fallen in den Wochen und Monaten der Umsetzung an, also genau dort, wo das Controlling hinschaut. Die unsichtbaren Kosten brauchen Anlauf. Eine Leistungsträgerin, die durch den Prozess das Vertrauen verliert, bewirbt sich nicht am nächsten Tag woanders, sondern in den nächsten zwölf Monaten. Krankheitsausfälle steigen nicht im Monat der Ankündigung sprunghaft, sondern verschieben sich in die Quartale danach. Wenn die Effekte sichtbar werden, ist die Restrukturierung längst abgeschlossen und die Aufmerksamkeit liegt auf der nächsten Aufgabe.

    Der zweite Grund ist die Verteilung über Budgets

    Eine Restrukturierung hat ein eigenes Budget – Folgefluktuation aber landet im Recruiting-Etat, Krankheitsausfälle in den Personalnebenkosten, Klagen im Rechtsabteilungsbudget, Produktivitätseinbrüche im Umsatzbericht der jeweiligen Einheit. Niemand summiert das auf, weil niemand dafür zuständig ist. Und kaum jemand kommt auf die Idee, nach einem Zusammenhang zu suchen – weil die Posten in unterschiedlichen Bereichen, in unterschiedlichen Quartalen und in unterschiedlichen Köpfen liegen.

    Der dritte Grund ist die Zuschreibung

    Wenn ein Jahr nach dem Umbau die Bewerbungen weniger werden, lässt sich das gut mit dem Fachkräftemangel erklären. Wenn die Produktivität nicht zurückkommt, mit der Marktlage. Wenn eine Leistungsträgerin geht, mit einem besseren Angebot der Konkurrenz. Diese Erklärungen stimmen, greifen aber zu kurz. Die Restrukturierung selbst taucht in der Ursachenanalyse meistens nicht mehr auf, weil sie zu lange her ist.

    Das Ergebnis ist ein systematisches Messproblem: Die teuersten Kosten einer Restrukturierung werden nicht der Restrukturierung zugerechnet.

    Fünf Kostenkategorien – und was wirklich dahinter steht

    Bevor die einzelnen Kategorien sortiert werden, eine Differenzierung, die in den meisten Restrukturierungs-Diskussionen fehlt: Ein Teil der Folgekosten entsteht, weil ein Unternehmen Stellen abbaut – unabhängig davon, wie gut der Prozess läuft. Krankheitsausfälle steigen auch nach einer fair geführten Restrukturierung, weil Unsicherheit an sich schon gesundheitsrelevant ist. Ein anderer, größerer Teil entsteht, weil der Prozess schlecht läuft – durch wahrgenommene Unfairness, schlechte Kommunikation, willkürlich wirkende Auswahl. Diese zweite Schicht ist es, die aus einer ohnehin teuren Restrukturierung eine sehr teure macht.

    1. Fluktuation der Leistungsträger

    Die meistzitierte Zahl in diesem Feld stammt von Trevor und Nyberg: Bei einem Stellenabbau von zwei Prozent der Belegschaft stieg die freiwillige Fluktuation im Folgejahr auf bis zu 63 Prozent, wenn die wahrgenommene prozedurale Fairness niedrig war – verglichen mit etwa 15 Prozent bei hoher Fairness [1]. Eine Spannweite von mehr als das Vierfache, abhängig allein davon, wie der Prozess erlebt wurde. Es gehen nämlich nicht die, die niemand anderes will, sondern die, die am Markt Optionen haben – also genau die Leistungsträger, die das Unternehmen nach der Restrukturierung dringend bräuchte. Eine Meta-Analyse zeigt, dass diese Art von Fluktuation den Unternehmenserfolg messbar beeinträchtigt, besonders bei kunden- und qualitätsnahen Kennzahlen [2]. Restrukturierung wird so zu einer ungewollten Negativauslese: Das Unternehmen verliert die Falschen. Was den Unterschied macht, liegt in den Händen der Führungskräfte, die den Prozess umsetzen – Auswahlkriterien klar kommunizieren, mit Unsicherheit offen umgehen, die Gespräche respektvoll führen.

    2. Gesundheitskosten – auf zwei Ebenen

    Die finnischen Registerdaten von Vahtera und Kollegen sind in diesem Feld der härteste verfügbare Beleg: Nach einem größeren Stellenabbau verdoppelten sich die Krankheitsausfallraten der verbleibenden Beschäftigten gegenüber Vergleichsgruppen mit kleinem Abbau [3]. Ein Teil dieser Belastung entsteht auch bei fair geführten Prozessen. Unfaire oder respektlose Prozesse vergrößern sie aber deutlich.

    Die zweite, oft übersehene Ebene betrifft die Führungskräfte selbst, die die Trennungsgespräche führen. In einer Studie mit über 400 Managern, die Entlassungen umsetzen mussten, zeigten sich signifikant erhöhte Werte bei Gesundheitsproblemen, Schlafstörungen, Depersonalisation und Kündigungsabsicht [4]. Eine Kostenlinie, die in keinem Restrukturierungsbudget steht: Die Belastung derer, die den Prozess nach unten umsetzen, kippt im schlimmsten Fall in Ausfall oder Kündigung – genau in der Phase, in der das Unternehmen sie am dringendsten braucht.

    3. Produktivitätseinbruch

    Die deutsche Einzelhandelsstudie von Heinz und Kollegen liefert den präzisesten verfügbaren Befund: Schon die Ankündigung einer Standortschließung war mit einem Umsatzrückgang von rund 21 Prozent im selben Monat verbunden [5]. Bei Filialverkäufen, also weniger drastischen Veränderungen, lag der Effekt bei etwa sechs Prozent. Keine weichen Stimmungsdaten, sondern harte Zahlen aus Kassensystemen. Der Mechanismus ist banal: In den Wochen zwischen Ankündigung und Umsetzung halten Menschen den Kopf nicht im Tagesgeschäft, sondern bei der Frage, was mit ihnen passiert. Der Output bricht in genau dem Moment ein, in dem das Unternehmen ihn am dringendsten bräuchte – nämlich, um die Restrukturierung wirtschaftlich abzumildern. Wie tief der Einbruch wird, hängt davon ab, wie schnell Klarheit hergestellt wird: Restrukturierungen, die monatelang im Nebel bleiben, produzieren längere und tiefere Einbrüche als solche, in denen früh transparent gemacht wird, wer betroffen ist.

    4. Recruiting und Arbeitgebermarke

    Glassdoor-Analysen zu Layoff-Effekten zeigen einen langen Schatten: Nach Stellenabbau brechen die Arbeitgeber-Bewertungen messbar ein, die Erholung dauert mehr als zwei Jahre, teilweise über 30 Monate [6]. Diese Zahlen stammen aus dem US-Markt und lassen sich in der Größenordnung nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen – aber das Muster zeigt sich auch auf deutschen Plattformen wie Kununu. Der wirtschaftliche Effekt zeigt sich verzögert, dafür dauerhaft: höhere Recruiting-Kosten, weniger qualifizierte Bewerbungen, längere Besetzungszeiten. Diese Mehrkosten landen im Personalbudget des Folgejahres und werden dort fast nie der Restrukturierung zugerechnet – sie tauchen als „der Markt ist schwierig“ auf. Negative Bewertungen entstehen kaum durch die Tatsache des Abbaus, sondern durch die Art der Behandlung. Eine fair geführte Trennung produziert im Nachgang sogar Loyalität.

    5. Rechtliche Folgekosten

    Kündigungsschutzklagen, Vergleiche, Abfindungsnachzahlungen sind eine reale, regelmäßige Folgekostenlinie nach Restrukturierungen – und die einzige Kategorie, in der sich schlechte Prozessführung fast unmittelbar in Euro übersetzen lässt. Ein Teil der Klagen entsteht aus formal-juristischen Gründen, die wenig mit Gesprächsführung zu tun haben – fehlerhafte Sozialauswahl, nicht eingehaltene Fristen, mangelhafte Beteiligung des Betriebsrats. Ein anderer, größerer Teil entsteht aus dem Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein. Die Forschung zur Klagebereitschaft ist in diesem Punkt eindeutig: Ob jemand klagt, hängt weniger an der Höhe der angebotenen Abfindung als am Erleben des Prozesses. Wer respektvoll und nachvollziehbar behandelt wurde, klagt seltener – auch dann, wenn die Bedingungen objektiv die gleichen sind. Jede zusätzliche Klage bindet Personalabteilung, Anwaltsstunden und Aufmerksamkeit der Geschäftsführung.

    Wie die Kosten sich gegenseitig verstärken

    Die fünf Kategorien stehen nicht nebeneinander, sondern hängen miteinander zusammen. Wenn Leistungsträger gehen, steigt die Arbeitslast bei den Verbleibenden. Steigende Arbeitslast erhöht die Krankheitsquote. Eine höhere Krankheitsquote drückt die Produktivität, treibt die Verbleibenden in noch mehr Mehrarbeit – und produziert die nächste Kündigungswelle. Die schlechte Reputation, die parallel entsteht, erschwert das Nachbesetzen genau in dem Moment, in dem die Lücke besonders groß ist. Eine Restrukturierung, die als Sparmaßnahme begonnen wurde, kann auf diesem Weg innerhalb von zwölf bis achtzehn Monaten mehr Geld kosten, als sie eingespart hat. Einzelmaßnahmen wie Outplacement oder ein zusätzlicher Recruiter greifen in dieser Spirale zu spät und an der falschen Stelle: Sie reagieren auf Symptome, nachdem die Schleife bereits läuft.

    Unsichtbare Kosten

    Der blinde Fleck bei Massen­entlassungen

    Was das in Zahlen bedeutet – eine Beispielrechnung

    Ein mittelständisches Unternehmen mit 800 Beschäftigten baut 50 Stellen ab. Die Restrukturierung ist rechtlich sauber aufgesetzt, der Sozialplan verhandelt, Outplacement eingekauft. Die Gespräche werden von etwa zwölf Führungskräften geführt, die für diese Aufgabe einen halben Tag Training bekommen haben. Die sichtbaren Kosten – Abfindungen, Beratung, Anwälte – liegen je nach Ausstattung im niedrigen siebenstelligen Bereich.

    Was nicht kalkuliert wurde, aber im Folgejahr anfällt, lässt sich anhand eines konkreten Szenarios abschätzen. Die folgenden Zahlen sind keine Prognose, sondern eine Plausibilitätsrechnung auf Basis der zitierten Studien. Alle Annahmen liegen offen.

    Ungeplante Abgänge

    Bei niedriger prozeduraler Fairness liegt die freiwillige Fluktuation im Folgejahr nach Trevor/Nyberg deutlich über dem Ausgangsniveau [1]. Konservativ angenommen: 15 zusätzliche Abgänge bei den 750 Verbleibenden, davon ein Drittel Leistungsträger mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 80.000 Euro. Ersatzkosten liegen erfahrungsgemäß bei 50 bis 100 Prozent eines Jahresgehalts – für Recruiting, Einarbeitung und Produktivitätslücke. Das geschätzte Ergebnis: 500.000 bis 750.000 Euro – für diese eine Position.

    Produktivitätseinbruch

    Heinz und Kollegen haben für eine deutsche Einzelhandelskette einen Umsatzrückgang von rund 21 Prozent im Ankündigungsmonat gemessen [5]. Für ein mittelständisches Industrieunternehmen ist dieser Wert nicht eins zu eins übertragbar, aber ein Rückgang von 3 bis 6 Prozent über drei bis sechs Monate in den direkt betroffenen Einheiten ist realistisch. Bei einem Jahresumsatz dieser Einheiten von 20 Millionen Euro entspricht das einer spürbaren Einbuße über die ersten Monate. Das geschätzte Ergebnis: 400.000 bis 800.000 Euro.

    Krankheitsausfälle

    Die Verdopplung der Krankheitsausfälle aus den finnischen Daten [3] lässt sich vorsichtig übersetzen: Wenn die durchschnittliche Ausfallquote im Unternehmen von 5 auf 7 Prozent steigt und für zwölf Monate auf diesem Niveau bleibt, sind das bei 750 Verbleibenden rund 5.500 zusätzliche Ausfalltage. Konservativ gerechnet mit 250 Euro pro Ausfalltag an entgangener Wertschöpfung und Vertretungskosten ergibt das etwa 1,4 Millionen Euro. Davon ist nur ein Teil dem schlecht geführten Prozess zuzurechnen, der Rest dem Restrukturierungs-Ereignis selbst. Das geschätzte prozessbedingte Ergebnis: 300.000 bis 500.000 Euro.

    In der Summe entstehen aus diesen drei Positionen Folgekosten zwischen 1,2 und 2 Millionen Euro – und das ist eine konservative Rechnung. Noch nicht enthalten: die Kosten erhöhter Klagebereitschaft, der Arbeitgebermarken-Schaden, die Belastung der Führungskräfte selbst.

    Gemessen an diesen Größenordnungen ist die Frage nicht, ob ein Unternehmen die Begleitung der Führungskräfte bezahlen kann – sondern ob es sich leisten kann, darauf zu verzichten.

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    Was daraus folgt

    Wenn du an dieser Stelle angekommen bist und die Größenordnung der Folgekosten in deinem eigenen Kopf durchgerechnet hast, sind zwei Fragen naheliegend: Wo genau entscheidet sich, ob der Prozess fair erlebt wird? Und was müssten wir tun, damit die Menschen, die ihn umsetzen, das auch können?

    Die erste Frage beantwortet die Forschung einheitlich: in den Trennungsgesprächen selbst, in den Wochen davor und in der Phase danach, in der das verbleibende Team stabilisiert werden muss. Die zweite Frage ist unbequemer, weil die ehrliche Antwort lautet: Ein halber Tag Gesprächstraining reicht nicht. Was Führungskräfte in dieser Rolle brauchen, ist eine Begleitung, die vor den Gesprächen ansetzt, während der Umsetzung mitläuft und nach dem Einschnitt nicht abbricht. Das ist weder Coaching-Folklore noch Luxus, sondern die Konsequenz aus der Evidenz, die in diesem Artikel zusammengetragen ist.

    Wer die Folgekosten senken will, investiert nicht in bessere Abfindungsmodelle oder zusätzliche Outplacement-Pakete – diese Instrumente federn die sichtbaren Kosten ab, nicht die unsichtbaren. Die unsichtbaren Kosten entscheiden sich bei den Führungskräften, die die Gespräche führen. Dort liegt der Hebel, der in keiner Excel-Tabelle steht.

    Ich begleite Unternehmen und Führungskräfte durch genau diese Phasen – mit einem Format, das die drei Phasen vor, während und nach den Gesprächen als zusammenhängenden Prozess behandelt, nicht als Gesprächstraining an einem Tag. Wenn dich dieses Thema beschäftigt und du überlegst, wie das in deinem Unternehmen aussehen könnte, schreib mir gerne

    Zwischen – das Interventionsformat

    Katja Michalek

    Ich begleite Führungskräfte durch Trennungs- und Restrukturierungs­phasen

    Trennung und Menschlichkeit. 
    Das Format umfasst die Stabilisierung vor den Gesprächen, die Begleitung während der Umsetzung und die Arbeit mit dem verbleibenden Team danach.
    Über drei bis sechs Monate, je nach Umfang der Restrukturierung, begleite ich Sie in einem bestimmten Rahmen, während einer der anspruchsvollsten Führungssituationen, die es gibt.

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    Quellen

    [1] Trevor, C. & Nyberg, A. (2008): Keeping Your Headcount When All About You Are Losing Theirs: Downsizing, Voluntary Turnover Rates, and the Moderating Role of HR Practices. Academy of Management Journal. Bis zu 63 Prozent höhere freiwillige Fluktuation bei niedriger prozeduraler Fairness.

    [2] Park, T.-Y. & Shaw, J. (2013): Turnover Rates and Organizational Performance: A Meta-Analysis. Journal of Applied Psychology, 98(2), 268–309. Negativer Zusammenhang insbesondere bei kundennahen Qualitätskennzahlen.

    [3] Vahtera, J. et al. (2004): Organisational Downsizing, Sickness Absence, and Mortality: 10-Town Prospective Cohort Study. BMJ, 328, 555. Sowie: Kivimäki, M. et al. (2000): Factors Underlying the Effect of Organisational Downsizing on Health of Employees. BMJ, 320, 971–975. Finnische Langzeitkohortenstudien mit Registerdaten zu Krankheitsausfällen und kardiovaskulärer Mortalität nach Downsizing.

    [4] Grunberg, L. et al. (2006): Managers‘ Reactions to Implementing Layoffs: Relationship to Health Problems and Withdrawal Behaviors. Human Resource Management, 45(2). 410 Führungskräfte – Zusammenhang mit Gesundheitsproblemen, Schlafstörungen, Kündigungsabsicht.

    [5] Heinz, M. et al. (2015): The Effect of Announced Downsizing on Workplace Performance: Evidence from a Retail Chain. IZA Discussion Paper No. 9739. Ökonometrische Studie an einer deutschen Einzelhandelskette.

    [6] Glassdoor Economic Research (2024): Layoffs Cast a Long Shadow. Bewertungseffekte und Erholungszeiträume nach Entlassungen.

    [7] Colquitt, J. A. (2001): On the Dimensionality of Organizational Justice. Journal of Applied Psychology, 86(3), 386–400. Metaanalyse zu Organisationsgerechtigkeit – Zusammenhänge von Fairnessdimensionen mit Trust, Commitment und Performance.

    [8] Brockner, J. et al. (1994): Layoffs, Job Insecurity, and Survivors‘ Work Effort. Sowie: Brockner, J. (1992): Managing the Effects of Layoffs on Survivors. California Management Review, 34(2). Survivors-Perspektive – Fairness, Erklärung und Behandlung der Betroffenen als zentrale Treiber von Vertrauen.

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